Verbindlichkeit von eCH-Standards

Die verabschiedeten Standards von eCH haben den Status von Empfehlungen.

Der Bund hat eCH-Standards, welche die Bundesverwaltung betreffen, in seinen Standardisierungsprozess übernommen. Mit der Rahmenvereinbarung zur E-Government-Zusammenarbeit in der Schweiz 2016–2019 haben sich Bund, Kantone und Gemeinden zudem verpflichtet, die Standards des Vereins eCH in der Regel für verbindlich zu erklären - insbesondere bei Beschaffungen und Lösungsentwicklungen.

Der Verein eCH empfiehlt:

bei Ausschreibungen die eCH-Standards als technische Spezifikation in den Unterlagen aufzuführen – und zwar jeweils die für die Beschaffung im konkreten Fall zutreffenden resp. anzuwendenden Standards. Die anzuwendenden Standards sind durch die Bedarfsstelle zu definieren.

folgende Grundsätze in die IKT-Strategie aufzunehmen:

  • Interoperabel: Mit der Anwendung offener, produkteneutraler und frei verfügbarer Standards, insbesondere der Standards von eCH, wird die Interoperabilität gefördert und die Unabhängigkeit von einzelnen Lieferanten oder Produkten angestrebt.
  • Standardisiert: Die Leistungsbezüger und Leistungserbringer achten auf Einheitlichkeit und Einhaltung der Standards.